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Jeder Moment kann der Größte sein

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„Reicht ein Tag Vorbereitung wirklich aus, um zu lernen, wie man über glühende Kohlen gehen kann?“ Eine Frage, die häufig zum Feuerlauf (Link) gestellt wird. Viele haben vielleicht die Bilder buddhistischer Mönche im Kopf, die seit früher Kindheit täglich ab 5.00 Uhr morgens meditieren, trainieren und die Erleuchtung suchen. Aber zurück zur Frage. Kurz: ja, das reicht, wenn…

…wenn wir den Mut aufbringen, stehen zu bleiben, inne zu halten, der innere Plapperkasten langsam Ruhe gibt, und wir hören, was aus der Tiefe unserer Seele kommt. Wenn wir etwas offener uns selbst gegenüber und vielleicht etwas ehrlicher als sonst uns selbst gegenüber sind.

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Das braucht niemand lernen, das kann jeder – immer, überall. Ich will nicht meckern, von wegen oberflächliche Welt oder schnellebige Zeit, Stress, Hektik. Obwohl ich es schon grausam fand, dass die ersten Weihnachtsbäume bereits am ersten Arbeitstag nach Weihnachten 2008 abgehalftert an der Strasse standen.

Aber haben wir es nicht eher damit zu tun, dass wir zu häufig den richtigen Moment verpassen, um aufzuschauen, inne zu halten und zu hinterfragen, was wir gerade tun? Und wenn wir uns diesen Moment gönnen, spuckt uns unser innerer Antreiber in die Suppe: ist das erledigt, dies getan, sollen wir nicht noch schnell jenes im Web suchen?

Schwupp, und schon ist er wieder vorbei, ein Moment, der großartig, ergreifend, klärend, voller Ideen und Kraft hätte sein können, der der Größte hätte werden können.

Es geht also nicht um die Glut, das Feuer, die technische Machbarkeit.  Das verunsichert viele Interessenten, die nach einer physikalischen Erklärung suchen, einen unglaublich wirkungsvollen Trick erwarten oder Ähnliches. Da macht sich Misstrauen breit: „Wie? Ich soll das aus eigener Kraft können? Ohne Trick? Ganz ehrlich und einfach ich höchst selbst?“

In diesem Sinne: Ich wünsche Euch/Ihnen viele großartige Momente, voller Kraft und Klarheit!

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