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Ausbildung zum Feuerlauf-Trainer (m/w/d) mit neuem Konzept

Teilnehmer Vorbereitung Feuerlauf

Vordergründig scheint ein Feuerlauf schnell erklärt: Feuer machen, Glut ausbreiten, drüber laufen, vielleicht ein bisschen mentale Vorbereitung in der einen oder anderen Form. Schaut man mit dem gebotenen professionellen Blick auf die Praxis des Feuerlaufes, erschließt sich, dass hier viel falsch gemacht werden kann, ja das sogar erhebliche Risiken bestehen können. Verbrennungen wären dabei noch das geringste Problem.

Mit unserem neuen Konzept der Ausbildung zum Feuerlauftrainer (m/w/d) wenden wir uns an Coaches, Trainer, Wildnis- und Erlebnispädagogen sowie Therapeuten. Die Ausbildung zielt darauf ab, die initiatorische Kraft des Feuerlaufens in der therapeutischen und pädagogischen Arbeit nutzbar zu machen.

Der Feuerlauf-Trainer sollte natürlich über die notwendige Fachlichkeit und einen professionellen Blick verfügen, um wahrnehmen zu können, was gerade in den Teilnehmern an transformatorischen Prozessen vor sich geht. Ferner sollte er diese Prozesse auch angemessen begleiten können. Das gilt zwar grundsätzlich für alle Arbeiten im therapeutischen oder pädagogischen Bereich, ist aber in der Praxis oft nur unzureichend der Fall: Möglicherweise bringen sich Menschen in Gefahr, sich mit nachteiligen Glaubenssätzen, falschen Versprechungen und Generalisierungen (die sie nur all zu gerne glauben wollen) nachhaltig in eine Sackgasse zu manövrieren. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass ein Teilnehmer mit einem Feuerlauf negative Muster, destruktive Elemente im Selbstbild oder nachteilige Verhaltensweisen verstärkt!

Für andere Teilnehmer verbietet sich ein Feuerlauf gänzlich, etwa an Depression erkrankte, Menschen mit beginnendem Burnout oder unbehandelter PTBS. Gerade auf Team-Trainings ist der Feuerlauf-Trainer in besonderer Weise gefordert, seiner Verantwortung nach zu kommen. Ein Abgleiten in Pauschalsätze und Allgemeinplätze beendet jede transformatorische Arbeit sofort. Die viel größere Gefahr als die Glut ist also ein unzureichend entwickelter Feuerlauf-Trainer.

Ein Feuerlauf-Trainer kann mit sehr viel Kraft an grundlegenden Persönlichkeitsstrukturen arbeiten. Wie er das tut, und ob es zum Nutzen der Teilnehmer ist, entscheidet sich mit der Persönlichkeit des Feuerlauf-Trainers: Menschen werden von Menschen transformiert, und zwar nur so weit, wie diese selber transformiert sind. Der Transformationsgrad des Feuerlauf-Trainers entscheidet also darüber, ob der Feuerlauf eine anspruchsvolle Arbeit wird. „Erprobte Konzepte, mit dem schon tausende Teilnehmer erfolgreich über die Glut gegangen sind“, mögen massentauglich sein, entbehren aber genau dadurch der Tiefe, auch wenn das Happening emotional ergreifend ist.

Daher ist klar, das mit dem Vermitteln von Fachwissen und ein paar praktischer Skills kein guter Feuerlauf-Trainer zu machen ist. Diese Ausbildung zum Feuerlauf-Trainer (m/w/d) legt einen besonderen Schwerpunkt auf den persönlichen Transformationsgrad des angehenden Feuerlauf-Trainers. Dazu gehört ausgiebige Selbsterfahrung und Reflexion ebenso wie profunde Arbeit am eigenen Transformationsgrad und das eigenen Durchlaufen relevanter Initiation. Und genau das ist das Neue an dieser Ausbildung.

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